Wie wehre ich mich ohne Anwalt und ohne Gerichtsverhandlung

Wir bieten Dir hier einen Leitfaden um einer möglichen Verhandlung, Verurteilung und hohen Anwaltkosten mittels Anregung bzw. Antrag einer Diversion aus dem Weg zu gehen.

Aber was ist eigentlich eine Diversion?

http://justizinfo.justiz.gv.at/straf/html/index.php?id=700_1104


Wann ist eine Diversion bzw. Rücktritt zulässig oder ist diese anzuwenden?

http://www.jusline.at/35_Vorläufiger_Rücktritt_von_der_Verfolgung_durch_die_Staatsanwaltschaft_SMG.html

 

Es sprechen folgende Gründefür eine Diversion:

Kommt es zu einer Verhandlung ist ein Rechtsbeistand – Rechtsanwalt notwendig d.h, ab diesem Moment wird es finanziell sehr teuer und man kann mit Rechnungen ab 1000,- aufwärts ( gute Anwälte kosten wesentlich mehr als 1.000,-) rechnen.

Des weiteren muss man im Vorfeld bei Bekanntgabe der Verhandlung – Ladung zur Verhandlung bereits einen Anwalt zu Rate ziehen um vorbereitet zu sein - was schon Kosten vorweg der Verhandlung verursacht.

 https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/246/Seite.2460607.html

 wort- wörtlich bedeutet das also:

 Auch der Beschuldigte selbst kann die Erledigung des Strafverfahrens mittels Diversion anregen.

Wird ein Strafverfahren mittels Diversion beendet, endet es ohne Urteil. Der Beschuldigte wird nicht rechtskräftig verurteilt, sondern bleibt formell unbescholten. Allerdings wird die Diversion registriert und scheint bei einer nur justizintern zur Verfügung stehenden Namensabfrage 10 Jahre lang auf. im Strafregister scheint die Diversion nicht auf.

Wie im 3. Link zu lesen ist, ist es sinnvoll eine Diversion anstreben, da es zu keiner Verhandlung, Verurteilung mit Geldstrafe und der/oder Haftstrafe, und auch zu keinen hohen Rechtsanwaltskosten kommt , jedoch wird dir wohl eher selten ein Rechtsanwalt diese Info geben, da er in erster Linie für sein Geld arbeitet und nicht für dich.

 In Zukunft möchten wir eine flächendeckende Beratung für Cannabis-Social-Club Mitglieder in Österreich erreichen, die Dich weiterführend in solchen Situationen unterstützen.

 

 Was ist Wichtig zu wissen!?

Folgendes muss man wissen, es läuft wie folgt ab! Es kommt durch ein Vorfall der Erstkonfrontation mit der Polizei – es wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet (jeder Beschuldigte in einem solchen Ermittlungsverfahren hat das Recht nichts zu unterschreiben, nichts zu sagen oder schon gar nicht sich selber zu beschuldigen mittels Geständnis) <- WICHTIG!

Des weiteren muss die Polizei jedes Schriftstück bezogen auf die Straftat (Einvernahmeprotokoll , Sicherstellungssprotokoll) an den Beschuldigten, auch ohne seiner Unterschrift, in Dublikatform aushändigen.

Wird das unterlassen bitte Name und Dienstnummer der Beamten festhalten und Zeugen für die Nichtaushändigung organisieren – da es seitens der Polizei es zu einem Rechtsbruch kommt. Es wird weiters festgesellt, das diese Nichthaushändigung bei der Polizei bereits praktiziert wird – Ermittlungstaktische Maßnahmen um u.a mögliche Falschaussagen festzumachen oder weitere Druckmittel zu generieren.

Auf dem Schriftstück der Polizei findet sich auch die Aktenzahl, mit dem das Ermittlungsverfahren eingeleitet wird .

In der Regel dauert ein Ermittlungsverfahren 1- 6 Monate je nach Ausmaß der Straftat und Ausmaß.

In diesem Zeitraum sollte man jetzt aktiv werden ( je früher desto besser - ca. 1 Monat nach der Straftat ) und sich nach Stand des Ermittlungsverfahrens erkundigen ( Magistrat, BH) und dafür braucht man die Aktenzahl – Polizeidokument.

Ist das Ermittlungsverfahren abgeschlossen wandert der Akt zur Staatsanwaltschaft und dieser wird dort von der zuständigen Sachbearbeiterin – Staatsanwalt bearbeitet und es wird ein Strafverfahren eingeleitet und ein Strafantrag bei Gericht gestellt , welcher meist in einer Verhandlung vor Gericht endet.

Zu dieser Verhandlung – Verurteilung soll es aber nicht kommen und dafür muss bei Einlangen des Aktes bei der Staatsanwaltschaft auch zugleich bzw. zeitgleich oder kurz danach die Anregung bzw. der Antrag auf Diversion gestellt sein und damit ist der Antrag aktenkundig – folglich muss dieser dann auch rechtlich beurteilt werden – geschieht dies nicht so kann man nur hoffen das die Staatsanwaltschaft dies auch berücksichtigt, aber wenn der Antrag gestellt ist, muss die Staatsanwaltschaft schriftlich darauf reagieren und es steht bei negativer Beurteilung der Diversion immer noch ein Rechtsmittel zu Verfügung.

 

Was ist bei einer Ablehnung?

Sollte es dann doch zu einer negativen Beurteilung hinsichtlich Diversion kommen, ist es ratsam einen Anwalt in Anspruch zu nehmen, jedoch sollte diese Maßnahme immer unabhängig von der Diversion und deren Ausgang in Betracht gegezogen werden und natürlich ist das auch abhängig von dem Ausmaß der begangenen Straftat.

Jedoch, aus einschlägiger Erfahrung, sollte immer eine Diversion angesucht werden auch bei einer Wiederholungs- Straftat und/oder in bei einer sogenannten Straftat in der Bewährunszeit.

Auch das Rechtsmittel sollte ausgeschöpft werden, gerade bei negativer Beurteilung der Diversion.

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Begündung des Rechtsmittels könnt Ihr bitte durch eine direkte Anfrage beim CSC-Kärnten oder dem Anwalt deines Vertrauens erfahren. (Unterstütze den Cannabis Social Club in deiner Nähe, mehr unter www.Cannabis-Social-Clubs.at)

Als Mitgied eines CSC in Österreich, welcher unter dem Dachverband von Legal-Europe steht, ist mit einem Jahres-Mitgliedsbeitrag von 50,- angesetzt. Intigriert ist dabei ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem Suchtmittelversiertem Rechtsanwalt wie oben beschrieben. Das ist aber erst sinnvoll wenn ein Negativbescheid zu der angesuchten Diversion feststeht.

HIER IST DIE VORLAGE ZUR DIVERSION:

dein Name

deine Adresse

 

Staatsanwaltschaft der

Landeshauptstadt

AZ: bekommt man von der Staatsanwaltschaft mitgeteilt 

Straße Nr.

PLZ …..... 

Ort ,Datum

 

AZ: bekommt man von der Staatsanwaltschaft mitgeteilt

Ansuchen um Diversion

 

Sehr geehrter …(Name Titel der zuständigen Person …. Sachbearbeiter(in) oder Staatsanwalt

Bezugnehmend auf das o.g. Ermittlungsverfahren bzw. Strafverfahren gegen meine Person erlaube ich hiermit den Antrag auf Diversion zu stellen.

Die mir zu Last gelegte Straftat hat weder einem Dritten oder der Gesellschaft geschadet und stellt somit eine Opferlose Straftat dar, welche ich nur zur medizinischen Verbesserung meiner körperlichen Situation, sprich Schmerzlinderung, begangen habe.

Ebenso zur Linderung der Schlafstörungen, welche ich aufgrund meiner Krankheit und/oder Invalidität andauernd habe.

Gänzlich nebenwirkungsfrei, im Gegensatz zu schulmedizinischen Medikamenten, die beachtliche Nebenwirkungen haben und langfristig meinen Körper um ein vielfaches belasten und schädigen.

 

Mit der Bitte um wohlwollende Beurteilung meiner körperlichen Situation verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

…........................

Beilagen …. ev. Gutachten von Ärzten

 Invaliditätsversicherung

 Medikation der Schulmedizin (Grund für die sogenannte Straftat )