Kann man der #WHO trauen?

von Mario (Kommentare: 1)

Neueste Ergebnisse einer 2ojährigen Studie lassen viele Fragen offen!

Kann man der WHO trauen?

Die Ergebnisse von 20 Jahren Forschung zu Auswirkungen des Cannabis-Konsums auf Gehirn und Körper hat WHO-Suchtexperte Wayne Hall gesichtet und kürzlich sein Fazit im Wissenschaftsjournal Addiction vorgestellt. Hall ist der Meinung, dass Cannabis mitnichten harmlos sei. Es gebe zwar keine tödliche Überdosis, doch Cannabis könne abhängig machen, so sein Schluss nach Durchsicht der Ergebnisse von Studien seit 1993. Dauerhafter Cannabis-Konsum könne das Risiko von Psychosen und anderen psychischen Störungen wie Schizophrenie verdoppeln, regelmäßige Konsumenten riskierten Lungen- und Herzerkrankungen. Auch über ein verdoppeltes Unfallrisiko bei Cannabis-Konsum im Straßenverkehr weiß Hall zu berichten.

Einige internationale Medien betitelten ihre Artikel zu Halls Ergebnissen sogleich mit Schlagzeilen wie „The terrible truth about cannabis“ („Die schreckliche Wahrheit über Cannabis“, Daily Mail), doch ein näherer Blick auf die vorgestellten Daten und Schlüsse lohnt sich, denn zu den meisten Thesen und Folgerungen gibt es gegenläufige Meinungen. Viele Punkte in Halls Ergebnissen sind durch andere Studien widerlegt worden, die Mär von der Einstiegsdroge Cannabis wurde bereits vor 20 Jahren für unhaltbar befunden. Auch seine Angaben bezüglich des Suchtpotentials sind angesichts der internationalen Forschungslage zumindest zweifelhaft. Trotz des starken Widerspruchs zur aktuellen internationalen Auffassung und Entwicklung berufen sich Kritiker einer Legalisierung natürlich nun auf die vermeintlich festgestellte Schädlichkeit bzw. das Gefahrenpotential von Cannabis. Immer mehr Experten und Beobachter sind inzwischen jedoch der Ansicht, dass die internationale Prohibition weitaus gravierendere negative Konsequenzen nach sich zieht als eine liberalisierte Handhabung von Rauschmitteln - welche im Gegenteil vielen möglichen Gefahren des Missbrauchs entgegenwirken könnte.

 

Quelle: Medical Daily, Huffington Post


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Kommentar von Mario Danne |

Lustigerweise hat die gleiche WHO im Jahre 2010 folgendes festgestellt:

Eine Studie vom 7. Januar 2010, welche Daten der World Mental Health (WMH) der Weltgesundheitsorganisation aus 17 Staaten ausgewertet hatte, kommt zu dem Schluss, dass die Anzeichen für eine Einstiegsdrogentheorie eher aus zufällig zusammenfallenden Faktoren bestehen als aus kausalen Zusammenhängen. So führe der Konsum einer Droge nicht automatisch zum Konsum einer anderen.

Quelle (Mit Link zur Originalquelle): https://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge#Empirische_Studien

Comment by Sascha

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