Vorsicht Streckmittel !

Man hört sehr vieles über Streckmittel im Haschisch.Hier einige Streckmittelarten.Diese Seite wird ständig aktualisiert wenn irgendwo ein neues Streckmittel bekannt wird

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Blei,Bleistaub,Bleispähne

Blei / Bleistaub – Erkennungsmerkmale:

Rohzustand: Bleisulfid oder Bleistaub ist extrem schwer zu erkennen. Die winzigen, eher dunklen Spähne schimmern kaum und fallen vor dem Hintergrund der grünen Hanfblüten kaum auf. Ein Taschenmikroskop kann jedoch schnell und relativ sicher zur Überprüfung benutzt werden. Verunreinigung mit sog. Angelblei lässt sich feststellen, indem man ein Krümel Gras über ein weißes Blatt Papier zieht und nach Spuren untersucht, die einem Bleistift ähneln.

Zerbröseln / grinden: Es gibt keine Auffälligkeiten, ausser das sich mögliche Bleispähne im Grinder absetzen. Da diese jedoch sehr klein sind, werden sie leicht übersehen. Ein sicherer Test ist, das zerkleinerte Marihuana in Wasser oder Milch zu geben, umzurühren und 1-2 Minuten stehen zu lassen. Die schwereren Bleielemente sollten sich dann sichtbar am Gefäßboden abgesetzt haben.

Beim Rauchen: Ein direkter negativer Einfluss auf das Bronchialsystem ist sehr wahrscheinlich, jedoch nicht zwingend. Sonst gibt es kaum Möglichkeit, die Bleirückstände beim Rauchen sicher zu erkennen.

Blei – Gesundheitliche Risiken

Blei, Bleistaub oder Bleisulfid ist wohl mit Abstand die gefährlichste Methode, Cannabis zu verunreinigen. Wie erwähnt kann bereits ein einziger Joint für einen längeren Krankenhausaufenthalt sorgen. Das gefährliche an Blei: Es lagert sich in der Knochensubstanz ab und führt dort über einen sehr langen Zeitraum zu einer Abgabe der Giftstoffe in die umliegende Knochen- und Gewebestruktur. Selbst die bisher größere Welle von Bleivergiftungen in den 70er Jahren war von der Konzentration her nicht so bedrohlich, wie es die heutige ist.

Wir raten eindringlich davon ab, mit Blei oder anderen Substanzen verunreinigtes Hanf / Gras / Marihuana / Hasch zu konsumieren! Akute Gesundheitsgefahr!

Glas und Glassplitter

Glas & Glassplitter in Marihuana – Erkennungsmerkmale:

Rohzustand: Aussehen weitestgehend normal. Mit der Zeit lagern sich aber kleine Partikel im Tütchen ab. Man kann – auf sauberen Untergrund – auch mehrmals die Blüten aus geringer Höhe fallen lassen, wodurch sich derartige Verunreinigungen ebenfalls erkennen lassen.

Zerbröseln / grinden: Beim Grinden ist ein lauteres Geräusch als normal wahrzunehmen.

Beim Rauchen: Ein Betroffener aus München berichtet von Rückständen in seiner Pfeife, die eindeutig als Glassplitter zu erkennen sind. Zudem zerplatzen die Glaspartikel bei hohen Temperaturen, dieses Geräusch kann unter Umständen auch hörbar sein.

Asche: Es enstehen Rückstände in der Asche, die eindeutig als Glassplitter zu erkennen sind.

Glas & Glassplitter im Gras – Gesundheitliche Risiken

Die bei hohen Temperaturen zerplatzten Glassplitter beinhalten scharfe Bruchkanten, welche mit dem Rauch in die Atemwege gelangen können. Dort verursachen sie nicht selten sogenannte Mikroschnittverletzungen. Durch die anschließende Narbenbildung des geschädigten Gewebes steht dieses nicht mir für den Gasaustausch zu Verfügung. Anhaltender Konsum führt zu einer Silikose, im worst-case sogar Lungenversagen!

Wir raten eindringlich davon ab, mit Glas, Glaspartikeln oder anderen Substanzen verunreinigtes Hanf / Gras / Marihuana / Hasch zu konsumieren!

Talkum,Speckstein

Talkum / Speckstein – Erkennungsmerkmale:

Rohzustand: Das Gras sieht heller aus als gewöhnlich. Beim herunterfallen eines Buds auf eine saubere, dunkle Unterlage fallen kleine weiße Krümel und Körnchen ab. Dem Gras fehlt übrigens auch der typische Geruch.

Zerbröseln / grinden: Die Pulverisierung des Minerals im Grinder führt zu einer Staubentwicklung und Ablagerungen im Grinder. Ein Betroffener aus Bremerhaven berichtet, dass die Rückstände auf eine schwitzigen Körperstelle aufgetragen sofort für Trockenheit sorgen.

Beim Rauchen: Der Mineralstaub kann drückend auf die Atemwege und Bronchien wirken. 

Talkum / Speckstein - Gesundheitliche Risiken

Anhaltender Konsum kann schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Silikose, eine Lungenkrankheit typisch bei Bergleuten, ist eine schwere chronische Erkrankung der Atemwege, die durch das Einatmen von mineralischem Staub entsteht.

Wir raten eindringlich davon ab, mit Talkum, Speckstein oder anderen Substanzen verunreinigtes Hanf / Gras / Marihuana / Hasch zu konsumieren! Akute Gesundheitsgefahr!

Zucker und Zuckerwasser

Häufig wird Zucker oder Zuckerwasser verwendet, um Cannabis und Hanfblüten zu strecken. Das gefährliche: die gelösten, karamelisierten Rückstände des Zuckers legen sich auf den Schleimhäuten und Bronchien ab und verursachen oftmals einen starken Hustenreiz. Viele Konsumenten sind aufgrund des hohen Verbreitungsgrades von mit Zucker / Zuckerwasser gestrecktem Cannabis dazu übergegangen, ihre Kräuter mit handelsüblichen Glucosetests zu überprüfen. Diese erkennen eine "Zuckerbelastung" zuverlässig und sind vergleichsweise günstig in Apotheken oder teilweise auch Drogeriemärkten zu bekommen.

 

Zucker – Erkennungsmerkmale:

Rohzustand: Das Marihuana hat in der Regel eine auffällig helle / weiße Farbe. Teilweise lassen sich auch Zuckerkristalle finden (siehe Bilder unten)

Zerbröseln / grinden: Sind Zuckerkristalle enthalten, sollten diese sich beim Zerbröseln bemerkbar machen – durch ein körniges Gefühl. Nach dem Grinden kann man teilweise auch die hellen Ablagerungen erkennen, welche eine ähnliche Konstitenz wie Puderzucker aufweisen können.

Beim Rauchen: Der Geschmack ist süßlicher als gewohnt – dennoch brennt mit Zucker oder Zuckerwasser gestrecktes Marihuana schlechter ab als es normal wäre.

Asche: In den meisten Fällen wird durch die Hitze beim Rauchen eine Art Karamellisierung ausgelöst, welche die Asche hart und glänzend macht.

Zucker & Zuckerwasser – Gesundheitliche Risiken

Wie Eingangs erwähnt können sich durch die Verbrennung karamellisierte Rückstände des Zuckers in den Schleimhäuten und Bronchien ablagern und dort zu akuten, oft mehr als ein Tag andauernden Reizungen führen. Weiterhin ist auch die Zahl der krebserregenden Stoffe beachtlich, die bei der Verbrennung von Zucker entstehen.

Wir raten eindringlich davon ab, mit Zucker, Zuckerwasser oder anderen Substanzen verunreinigtes Hanf / Gras / Marihuana / Hasch zu konsumieren!