Gestrecktes Cannabis

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Dieser Text beschreibt die in Österreich am stärksten verbreiteten Verunreinigungen und Streckmittel in Marihuana, erklärt, wie man sie erkennt und welche Risiken von ihnen ausgehen.

Viele Cannabiskonsumenten sind in den letzten Jahren mit gestrecktem Marihuana in Berührung gekommen. Nachteile, die die Konsumenten dadurch haben können, sind nicht nur eine unbefriedigende Wirkung oder ein unangenehmer Geschmack, sondern in aller Regel auch eine erhöhte Gesundheitsgefährdung

Legalize.eu rät aus gesundheitlichen Gründen  davon ab, gestrecktes Marihuana oder Haschisch zu konsumieren.

  • Brix, synthetische Streckmittel

Brix wird in Australien und den USA hergestellt und dient ausschließlich dem Strecken von Marihuana. Es ist eine Flüssigkeit, die aus Zucker, Hormonen und flüssigem Kunststoff besteht. Zum Strecken werden die Marihuanablüten (Buds) vor dem Trocknen in Brix getaucht oder mit ihm besprüht.

Marihuana, das mit Brix verunreinigt ist, sieht aus, als wäre es "sehr frisch und noch feucht". Der optisch feuchte Eindruck bleibt auch nach Tagen der Trocknung erhalten.

Da sich der Sprühfilm über das Verbrixte Marijuana legt riecht es kaum

Die sicherste Methode Verunreinigungen mit Brix zu erkennen ist es, eine kleine Probe des fraglichen Marihuanas zu verbrennen. Verbrixtes Gras verbrennt sehr schlecht. Konsumenten berichten davon, dass dabei charakteristische Funken entstehen

Die Asche, die bei der Verbrennung von Brix entsteht, ist sehr hart. Zerreibt man diese harte Asche zwischen den Fingern, entsteht ein,schmieriger schwarzer Ölfleck welcher ein eindeutiges Indiz für Brix ist.

Gesundheitliche Risiken

Verbrixtes Gras sollte keinesfalls konsumiert werden, da durch das Rauchen von flüssigem Kunststoff, Zucker und Hormonen die Gesund gefährdet wird. Konsumenten berichten insbesondere von erheblichen Problemen mit den Atemwegen

 

  • Sand (Vogelsand, Quarzsand) und mineralische Streckmitte

Mit Sand und anderen mineralischen Streckmitteln verunreinigtes Marihuana ist relativ leicht zu identifizieren. Oft fallen die kleinsten Verunreinigungen aus und bilden am Boden des Gefäßes (z.B. Plastikbeutelchen, Ziplock) eine erkennbare Schicht.

  • Glas

In England und Italien ist Marihuana beschlagnahmt worden, das mit extrem kleinen, abgerundeten Glaspartikel gestreckt war, die vermutlich aus industrieller Fertigung (Sandstrahler etc.) stammen.

Die Glaspartikel sind in der Regel nicht mit dem bloßen Auge erkennbar. Der für mit Sand gestrecktes Marihuana empfohlene Test "erkennbare Krümel beim Zerkauen einer Probe" ist leider nur bedingt geeignet, die Verunreinigung mit Glas zu verifizieren.

Relativ sicher lässt sich mit Glas gestrecktes Marihuana mit einem Taschenmikroskop identifizieren.

Die abgebildeten Bilder wurden von Hanfburg aufgenommen ! Danke an dieser Stelle
Streckmittel in Marijuana von unseren Partner DHV ---> weiterlesen